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Anrufsammeltaxis zum Fahrplanwechsel

Veröffentlicht am 18.09.2020, 09:30 Uhr     Druckversion

Foto: Pixabay

ÖPNV in Barmstedt, im Umland von Barmstedt, in Tornesch, Ahrenlohe und Heidgraben wird durch Anrufsammeltaxis zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 ergänzt und ausgeweitet

Die ÖPNV-Versorgung in und um Barmstedt, im Tornescher Stadtteil „Moor“, Ahrenlohe sowie Heidgraben enthält Angebotslücken. Gerade in diesen ländlich geprägten Regionen -so der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion- besteht zu bestimmten Zeiten, abends oder am Wochenende, keine ausreichende Nachfrage für den regelmäßigen Einsatz von Bussen. Diese Lücken sollen durch bedarfsgesteuerte Anrufsammeltaxis als ergänzendes ÖPNV-Angebot geschlossen werden. 

Im Bereich Barmstedt, Amt Hörnerkirchen und teilweise im Amt Rantzau werden die Taxen künftig ab dem nächsten Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 in einem 60-Minuten-Takt bis 23 Uhr fahren, beginnend in der Woche um 6 bzw. 7 Uhr, am Wochenende beginnend um 8 bzw. 9 Uhr. Der Takt ist abgestimmt auf die Bahnlinie A3 nach/aus Elmshorn. 

Im Bereich Tornesch und Heidgraben (inkl. Verbindung mit Uetersen), werden die Taxen künftig ab dem nächsten Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 ebenfalls in einem 60-Minuten-Takt bis 23 Uhr fahren, beginnend in der Woche um 6 bzw. 7 Uhr, am Wochenende beginnend um 8 bzw. 9 Uhr bzw. ab Ende des Fahrplans der Buslinien 6668 und 6667. Der Takt ist abgestimmt auf die Bahnlinie RB61 zum/vom Hamburger Hauptbahnhof.

Die Fahrten der Anrufsammeltaxis finden nur statt, wenn sie zuvor telefonisch bestellt wurden. Auf diese Weise werden unnötige Leerfahrten vermieden. Trotzdem können die Fahrgäste entsprechend ihrem individuellen Bedarf den ÖPNV nutzen. Durch diese Verbesserung wird die ÖPNV-Nutzung steigen. Damit wird ein weiterer Beitrag zur von der SPD angestrebten Verkehrswende und zum Klimaschutz geleistet. Unser Ziel ist es, die Anrufsammeltaxis zu einem digitalen Nachfrage-Verkehr weiterzuentwickeln, d. h., dass die Verkehrsmittel (Taxi, Bus) bedarfsorientiert und ohne festen Fahrplan verkehren oder in Betrieb gesetzt werden.

Die Kosten für die beiden Maßnahmen belaufen sich auf insgesamt 40.000,00 EUR jährlich und werden über den Etat der KViP  vom Kreis finanziert 

Der  zeitgerechten Umsetzung zum 13. Dezember 2020  steht nichts mehr im Wege,  denn nach der Zustimmung durch den Ausschuss für Wirtschaft, Regionalplanung und Verkehr sind die Maßnahmen  „beschlossene Sache“.  

Homepage: SPD-Pinneberg


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